Skip to main content

Headline

Image Alt Text
Image Caption Text (optional)

Subheadline

Maecenas sed diam eget risus varius blandit sit amet non magna. Fusce dapibus, tellus ac cursus commodo, tortor mauris condimentum nibh, ut fermentum massa justo sit amet risus. Vivamus sagittis lacus vel augue laoreet rutrum faucibus dolor auctor. Donec ullamcorper nulla non metus auctor fringilla. Maecenas faucibus mollis interdum.
CTA text

Headline

Subheadline

Maecenas sed diam eget risus varius blandit sit amet non magna. Fusce dapibus, tellus ac cursus commodo, tortor mauris condimentum nibh, ut fermentum massa justo sit amet risus. Vivamus sagittis lacus vel augue laoreet rutrum faucibus dolor auctor. Donec ullamcorper nulla non metus auctor fringilla. Maecenas faucibus mollis interdum.

Integer posuere erat a ante venenatis dapibus posuere velit aliquet. Nullam id dolor id nibh ultricies vehicula ut id elit. Duis mollis, est non commodo luctus, nisi erat porttitor ligula, eget lacinia odio sem nec elit. Donec ullamcorper nulla non metus auctor fringilla.

CTA text

Wasserturm Styrum

Der Wasserturm Styrum wurde 1892/93 von August Thyssen zur Versorgung seines Eisenwalzwerkes erbaut. Der Turm lieferte Wasser nach Styrum, bald auch nach Bottrop. Einige Jahre später wurden die Thyssen-Zechen in Gladbeck und die Gewerkschaft Deutscher Kaiser bei Hamborn ans Netz angeschlossen.

1912 geht das Gebäude in den Besitz der neugegründeten RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH über. Zu dieser Zeit versorgt das Styrumer Wasserwerk mit circa fünf Millionen Kubikmeter pro Jahr folgende Betriebe: AG Phönix für Bergbau und Hüttenbetrieb; Arenbergsche Bergwerksgesellschaft; Gewerkschaft Mathias Stinnes; Thyssen.

 

 

 

Bis zu seiner Stilllegung 1982 lieferte der Turm vorwiegend Betriebswasser, zunächst an Thyssen, später an Mannesmann. Neben seiner Funktion als Wasserspeicher diente der Wasserturm auch lange Zeit als Wohnung. Ende der achtziger Jahre beschloss RWW, den Wasserturm als Industriedenkmal zu erhalten und zum Museum auszubauen.

In einem Gutachten der Unteren Denkmalbehörde vom 13.3.1989 heißt es:
"Der Styrumer Wasserturm läßt eine am Vorbild eines Wehrturms orientierte Architektur erkennen, die typisch für die frühe Industriearchitektur ist. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Backsteinbau mit achteckigem, sich unten verjüngendem Sockel, der durch mehrere waagerechte Mauerwerksbänder sowie durch ein abgestuftes Kranzgesims gegliedert wird. Darüber erhebt sich ein Turmschaft in Zylinderform mit acht Fensterachsen. Der Turmschaft ist durch waagerechte Zick-Zack-Bänder in gelbem Klinker aufgeteilt. Das Spitzdach trägt mehrere Spitzgauben und eine Windrose."

Die Grundsteinlegung erfolgte am 13.12.1990, die Eröffnung des Aquarius Wassermuseums am 3.4.1992.

Seit 1999 gehört der Aquarius als Ankerpunkt zur Route Industriekultur. Nicht erst seit der Kulturhauptstadt 2010 ist er ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen wie bei Touristen. Heutzutage genießen viele Radler des Ruhrtalradweges den fantastischen Ausblick vom Panoramakranz des Turmes. Auch bei Nacht ist der Aquarius mit seiner Beleuchtung ein anziehendes Fotomotiv.